#17 Gedanken zum Wochenrückblick

Es ist wieder so weit, eine weitere Woche ist vergangen und ich habe mich so darauf gefreut, einen weiteren Beitrag in meiner neuen Kategorie zu posten – aber leider war einfach nichts. Wie konnte so etwas passieren?

Erlebt: Wir haben unseren Baum abschmücken und vor die Tür legen müssen, weil die Tannenbäume in der letzten Woche alle abgeholt wurden und wir leider keine andere Möglichkeit haben etwas so großes zu entsorgen. Ich habe einige Filme gesehen, die mir gut gefallen haben und war gestern bei einer Blues-Session, nachdem ich am Freitag auf einer Party war. Heute waren wir noch auf einem Flohmarkt, der nebenbei bemerkt ganz furchtbar überfüllt mit Menschen und unnötigem Kram war und den ich sicher nicht noch einmal besuchen werde.

Fertiggestellt: Bis auf eine kleine Zeichnung in meinem Notizbüchlein leider gar nichts. Ich habe einige Sachen angefangen, aber nichts zu Ende gemacht und war diese Woche auch irgendwie eher faul als motiviert.

Inspiriert: Diesen Blog lese ich schon lange sehr gerne und diese Woche habe ich dort etwas besonders schönes gesehen. Es geht um eine Tagebuchform, in der jeweils auf der linken Seite des Buches geschrieben und auf der rechten gezeichnet wird. Schaut es euch an, ich finde es großartig.

Ich schreibe selbst auch (nicht mehr ganz regelmäßig) Tagebuch und werde, sobald ich das nächste Büchlein anfangen muss, ganz sicher auf diese Idee zurückgreifen. Vielleicht auch schon früher.

Besonders schön: Es gab diese Woche einige Kleinigkeiten, die mir sehr gut gefallen oder sehr gut getan haben. Zum Beispiel gehörte das Frühstück bei meiner Mutter dazu und das anschließende gemeinsame Stöbern im Kleiderkreisel. Auch, dass ich heute zum ersten Mal seit langer Zeit auf dem Balkon gesessen und gelesen habe (momentan: Henry Miller – „Wendekreis des Steinbocks“), natürlich dick eingepackt in kuschelige Socken und eine Decke. 

Das war es, was ich von dieser Woche behalten habe und ich frage mich gerade, ob das mit den Rückblicken wirklich eine so gute Idee ist, wie ich anfangs dachte, wenn es Zeiten gibt, in denen ich weder meine Kamera zur Hand nehme, noch irgendwo hinfahre, noch ein schönes Teil nähe oder mir sonst etwas besonderes einfallen lasse, was sich zu erzählen lohnt. Es ist sicher eine sehr praktische Lösung um regelmäßig einen Beitrag hier zu veröffentlichen, die Frage ist nur, ob es auch von Interesse ist.

Wenn jemand von euch eine Idee dazu hat, teilt es mir gerne mit. Oder erzählt mir doch einfach von eurer Woche.

#16 Letzte Woche

DSC_2912 Erlebt: Ich habe ein sehr schönes Silvester zusammen mit Bastian und einem Freund verbracht. Wir haben gemütlich zu Hause etwas gegessen und sind dann für ein kleines Feuerwerk vor die Tür gegangen. Glücklicherweise haben sich die Katzen von dem Lärm überhaupt nicht stören lassen.

Außerdem war ich zusammen mit meinen Eltern einen Tag in Arnheim. Wir haben einen tollen Tag zusammen verbracht, „neue“ Geschäfte entdeckt und leckere vegetarische Beilagen mit nach Hause genommen. Gestern war ich dann noch in Köln unterwegs (wo ich am Weekday Sale natürlich nicht vorbeigehen konnte…).

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Fertiggestellt: Zu Nikolaus habe ich Bastian einen Blanco Jutebeutel geschenkt, für den er sich ein Motiv aussuchen sollte. Er hat sich das Logo von Inch Allah Records ausgesucht und letzte Woche bin ich dann endlich dazu gekommen ihn zu bemalen.

DSC_2883Inspiriert: Ich habe das Buch „Chanel N°5 – Die Geschichte des berühmtesten Parfums der Welt“ von Tilar J. Mazzeo angefangen und wurde schon nach den ersten paar Seiten dazu verleitet meinen Duft auszutauschen. Jetzt trage ich Chanel N°5 und bin unglaublich zufrieden damit. Als ich am Anfang noch etwas unsicher war, da es ja doch ein sehr schwerer Duft ist, hat mein Freund dazu sehr schön angemerkt, dass wenn die Kleidung die man trägt immer leichter wird, es nicht verkehrt sein kann ein besonders schwer duftendes Parfum zu wählen, um diesem Trend ein kleines bisschen entgegen zu wirken. Mir gefällt dieser Gedanke sehr gut.

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Besonders schön: An den Weihnachtstagen hatten wir so wenig Zeit zu zweit, dass wir uns dazu entschlossen haben am zweiten Januar ein zweites ganz kleines Weihnachten nur für uns zu feiern. Wir haben uns ein leckeres Essen gemacht, es gab Feuerzangenbowle und eine kleine Bescherung und danach haben wir noch die halbe Nacht auf dem Sofa gesessen und uns unterhalten, während wir von weihnacht- und winterlichen Klängen aus der Musikanlage begleitet wurden. Ein wunderschöner Abend. Die Schuhe aus meinem letzten Post waren übrigens in meinem Päckchen unterm Baum.

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